Lösungsfokussiertes Förderprojekt an einer Grundschule
Der Ansatz
Vorbereitung des Projektes mit einem Elternabend zum Thema "Lernen lernen". Grundlegende Botschaft: "Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg. Stärken Sie Ihre Kinder, in dem sie an den Erfolgen ansetzen! Melden Sie zurück, was ein wenig besser geworden ist und geben Sie Komplimente. Finden Sie heraus, wie genau Ihr Kind das gemacht hat, dass es ein wenig besser gewesen ist bzw. einen Erfolg errungen hat. Finden Sie das Erfolgsmuster heraus und machen diese bewusst. Entwickeln Sie eine von Herzen kommende Lernkultur."
Was ist dein Ziel? Was ist, wenn ein Wunder geschieht und du dein Ziel erreicht hast? Was wird dadurch anders? Wann hast du schon einmal ein klein wenig von dem Wunder erlebt? Wie hast du das gemacht? Super! Wow! Kannst du das auch woanders machen?
Das Konzept
Die Schüler (4. Klasse, aus 3 Klassen, 10 SchülerInnen insgesamt) wählen sich für dieses Projekt ein Ziel aus, welches sie erreichen wollen. Z.B.:
Bei Frau K.die genannten Hausaufgabe erfassen können
längere Geschichten schreiben können
sich in Rechtschreibung verbessern
bei Sachaufgaben die Inhalte erfassen können
Dieses Ziel wird nachgefragt, kleinschrittig heruntergebrochen und eine Phantasie entwickelt, was dadurch für den Schüler BESSER wird (positive Folge)! Und was noch, was noch ... in 6 Monaten, 1 Jahr, 2 Jahren ... So soll eine anziehende Perspektive geschaffen und die Schülerinnen in ihrer Motivation gestärkt werden.
Die Schüler werden befragt, was schon ein wenig besser geworden ist und wie sie das gemacht haben. Diese Strategien werden vorgestellt und mit Applaus belohnt.
Regelmäßig wird die Positivbrille aufgesetzt und die Schülerinnen melden sich Stärken und Positives zurück (Bewältigungen, Dranbleiben, tatsächliche Verbesserungen, Stärken)
Die Schüler treffen sich einmal in der Woche zu einer Schulstunde – mehr ist leider nicht drin, über einen Zeitraum von 6 Wochen.
Jonglieren wird als Metapher genutzt und eingesetzt für den Prozess des Lernens. Große Leistungen in kleinen Schritten ... Außerdem ist das Jonglieren eine Methode, um zu entstressen und Denkblockaden zu lösen.
Im Laufe des Projektes erhalten die Schüler kleinere Gruppen- oder auch Einzelaufgaben, die sie mit unterstützenden Lernmethoden angehen (Z.B. MindMaps und Skizzen als Unterstützung für das Erfassen von Inhalten).
In Form eines Ritual wird
am Anfang einer Stunde gefragt, was in der Zwischenzeit besser geworden ist
am Ende der Stunde gefragt, was sie heute gelernt haben in Bezug auf ihr Ziel
was hilfreich für die Schülerinnen war
Die Ergebnisse
Kurzbericht mit Tipps für die Anwendung auch zu Hause als PDF-Datei


